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Tag 57

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Worte der Bewohner
Sonntag, 1. Juni 2003

8.35 Uhr
: Sam öffnet die Badezimmertür, als er vor sich die splitternackte Yasmin sieht. Sittsam erschrickt er, schafft es aber nicht wegzusehen: „Das tut mir aber leid, ich wollte hier wirklich nicht so reinplatzen. Aber warum sperrst du denn nicht die Tür zu?" „Ach, habe ich wohl vergessen!“ flötet Yasmin: „Aber gut das du kommst, könntest du mir bitte den Rücken eincremen!“ Sam weiß nicht wie er reagieren soll: „Ja, schon, aber musst du wirklich nackt dabei sein?“ Yasmin setzt ihr mädchenhaftestes Lächeln ein: „Ach Sam, wir sind doch schon erwachsen- mach doch nicht so einen auf Klemmi- da ist doch jetzt echt nichts dabei!“ Sam überlegt ein bisschen, bis er die Cremeflasche nimmt, die ihm Yasmin gespielt schüchtern hinhält.

8.45 Uhr: Er massiert ihr den Rücken ein, eher ein bisschen zu gründlich, um ihm das vorgegauckelte Desinteresse abzukaufen. Da dreht sich Yasmin um und meint keck: „Vorne muß aber auch noch Creme drauf!“ Ohne Nachzudenken macht Sam weiter und Yasmin beginnt ihn zärtlich zu küssen. Sie flüstert ihm ins Ohr: „Sag mal, mein großer Held, wolltest du nicht duschen- und sollten wir nicht die Tür absperren?“

9.00 Uhr: Die beiden stehen jetzt gemeinsam unter der Dusche und seifen sich gründlich gegenseitig ein, als Sam heftigst atmend zu jammern anfängt: „Nein, nein, Yasmin, das kann ich nicht machen- das ist nicht richtig!“ Doch sie bezirzt ihn weiter: „Ich will es, du willst es, wir sind keine Kinder mehr, ich werde es wirklich niemanden verraten!“ Es scheint so, als könne sie ihm seine Skrupel austreiben, als es an der Tür klopft: „Hallo Schatz, bist du da drin? Ich muss auch mal rein…“ Sam stammelt nur noch: „Nein, nein, nein, nicht das jetzt auch noch!“

9.01 Uhr: Sam brüllt ein lautes: „Ja, einen kleinen Moment, bin gerade unter der Dusche, komme gleich!“ Hektisch flüstert er Yasmin zu, dass sie sich verstecken soll, bloß wo?

9.03 Uhr: Nur mit einem Handtuch bekleidet öffnet er die Tür. Unter dem Handtuch sind die deutlich Anzeichen seiner Erregung zu erkennen. Heftig umarmt er Claire und flüstert ihr zu: „Komm, lass uns gleich ins Schlafzimmer gehen. Ich würde so gerne mit dir ein bisschen kuscheln!“ Überwältig von soviel Leidenschaft lässt sich Claire schnell überzeugen, doch: „Du, ich komme gleich, ich muss nur noch schnell auf die Toilette.“ „Na gut, ich bleibe bei dir!“ „Nee, nee, auf Toilette gehe ich lieber alleine!“ Doch Sam lässt sich nicht so einfach vertreiben.

9.06 Uhr: Langsam wird Claire richtig sauer: „Du Perversling, macht es dir etwa Spaß mir dabei zu zusehen? Jetzt hau endlich ab und lass mich aufs Klo!!!“ Sam gibt auf...

9.08 Uhr: Ein Schrei gellt durch die geschlossene Badezimmertür durchs ganze Haus: „Was machst du denn da, du alte Schlampe- Ah, jetzt weiß ich, was hier gespielt wird!“ Mit einem Schlag geht die Badezimmertür wieder auf und wie eine Furie rennt Claire heraus in Richtung Sam. Sie gibt ihm eine Ohrfeige: „So- wie lange geht das denn schon so- ich hab´s mir eh schon gedacht, dass ich dir nicht trauen kann. Jetzt will ich nur noch wissen: WIE LANGE GEHT DAS SCHON!!“ Sam versucht zu beschwichtigen: „Das war ganz anders, als es aussieht- wirklich! Yasmin hat mich nur darum gebeten, ihr den Rücken einzucremen- mehr war da nicht!“ „Aha aha, Rückeneincremen- warum ist sie dann komplett nackt. ICH HABE DICH UND DEINE LÜGEN KOMPLETT SATT! HAU EINFACH AB- LASS MICH EINFACH IN FRIEDEN!“

12.30 Uhr: Schlechte Stimmung im Haus- Yasmin ist am lernen, Sam hat sich ins eine Schlafzimmer zurückgezogen, Claire ins andere. Andy, der von all dem nichts mitbekommen hat, leistet Trauerarbeit bei den kleinen Gräbern.

15.25 Uhr: Die beiden Frauen haben gepackt. Nun sitzen alle schweigsam im Wohnzimmer. Andy hat zu der wöchentlichen Zeremonie die Muttersau mitgebracht, der er die Ohren grault und Dinge zuflüstert. Da meldet sich die Regie: LIEBE MITBEWOHNER- ES IST WIEDER SOWEIT, EINE VON EUCH MUSS UNS LEIDER VERLASSEN. YASMIN HAT MIT DEUTLICHEM ABSTAND VERLOREN UND MUSS NUN GEHEN. Still nehmen die Mitbewohner das zu Kenntnis, als Claire langsam aufsteht: „Ich habe eine Mitteilung zu machen. Ich gehe! Ich werde mit diesem Mann keine Nacht mehr unter dem selben Dach verbringen!“ Yasmin kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, doch Sam stürzt tief bestürzt zu Claire: „Schatz, tu das nicht. Gib mir eine Chance!“ Höhnisch antwortet Claire: „Wie viele Chancen willst du denn noch? Sieh´s ein: du und ich leben in ganz verschiedenen Welten. Auf das, was ich hier an dir kennengelernt habe, habe ich echt keinen Bock!“ „Schatz, ich liebe dich doch!“ „Liebe, Liebe- ist dir überhaupt klar was das bedeutet?“ So geht es eine Weile hin und her, bis Sam seinen letzten Trumpf zieht: „Aber unser Kind?“ „Haha, unser Kind, das braucht bestimmt nicht so einen Vater! Und woher willst du überhaupt wissen, dass es von dir ist?“ Sie geht einen Schritt nach vorne und gibt dem verdutzten Andy einen heftigen Kuss auf den Mund.

16.30 Uhr: LEUTE! WIR HABEN NICHT DEN GANZEN TAG ZEIT: WER GEHT DENN NUN? drängelt die Regie. Claire: „Ich habe mich entschieden, ich gehe!“ Yasmin meint nur dazu: „Mir soll´s recht sein!“ OK, CLAIRE- DANN WÜNSCHEN WIR DIR NOCH EIN SCHÖNES LEBEN- ADIEU! Die Tür springt auf und Claire macht sich auf den Weg, doch Sam hält sie mit aller Gewalt fest: „Nein, das lasse ich nicht zu!“- da tritt ihn Claire mit all ihrer aufgestauten Wut in den Unterleib und entschwindet.

18.03 Uhr: Sam liegt schon seit Stunden heulend im Schlafzimmer. Auch Andy leistet weiter Trauerarbeit beim Schweinegehege. Einzig Yasmin scheint gute Laune zu haben. Leise vor sich hin singend macht sie die Küche: „Marlen, eine von uns beiden muss nun gehen…“

21.30 Uhr: Yasmin bringt Sam ein Bier ans Bett. Der ist vollkommen verheulte und nimmt es dankend an: „Yasmin, ich weiß, es ist nicht deine Schuld. Ich hätte mich einfach beherrschen müssen. Claire hat ja wirklich recht, wenn sie fragt, wie viele Chancen ich noch brauche. Und jetzt gehe bitte!“ Yasmin ist recht verständnisvoll. Aus ihrem Weg aus dem Zimmer heraus möchte sie ihm doch noch was Tröstliches sagen: „Sam, sieh es doch mal so- ich bin die einzige, die die Wochenaufgabe lösen kann und das ist doch auch was!“ Irritiert blickt Sam ihr hinterher.

Worte der Bewohner

Claire, 8.50 Uhr: Ich bin ja schon gespannt, wer heute gehen muß- ich hoffe die Yasmin. Weil mit dem Sam- ich habe schon ein gutes Gefühl, dass wir das schon hinbringen zusammen. Er führt sich zwar manchmal auf, wie ein großer, dummer Junge. Aber dann ist er auch wieder so süß. Und seine Dummheiten tun ihm wirklich leid, das merkt man!

Sam, 11.15 Uhr: Ist das eine Scheisse hier. Ich bin ja wohl der größte Idiot der Welt. Das wollte ich echt nicht. Ist logisch, dass Claire das so auffassen muß. Dabei liebe ich sie doch wirklich, auch wenn das manchmal schwierig ist. Ich Idiot. Ich Riesenross...

Yasmin, 12.45 Uhr: Na, habt ihr´s gesehen, der Sam ist halt doch ein ganz normaler Mann. Aber das finde ich auch gut so. Jetzt müßt ihr mich nur noch ein bisschen im Haus lassen...

Andy, 14.35 Uhr: Ich nominiere den Bärtigen und seine Freundin. Die haben immer so schlechte Laune und brüllen rum und heulen rum und stören mich beim schlechte Laune haben, beim Rumbrüllen und Rumheulen.
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Yasmin muss gehen.
Au warte !
Da sitzen sie wieder und lauschen.
Claire verkündet ihren Abschied ?!?
Bier ans Bett ...

 

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