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Tag 55

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Worte der Bewohner
Freitag, 30.5.03

08:34 Uhr : PLATSCH! Sam wacht auf. Zu seinem Erstaunen jedoch nicht in seinem gemütlichen Bettelein , neben der ihn verliebt anlächelnden Claire, sondern zusammengekrümmt in der Dusche liegend. Um ihn herum Scherben und Erbrochenes, soweit das Auge reicht. Vor ihm: Claire, mit einem Eimer Wasser bewaffnet. "Reicht das, Saufnase? Oder soll ich nochmal?" "Wie? Was? Wo?" PLATSCH! Abermals ergießt sich ein voller Eimer Wasser über Sams Kopf. "Zur Erklärung: Ich bin nicht mehr gewillt mich hier von allem und jedem/r fertigmachen zu lassen, während der werte Herr lieber patriarchalische Sauftugenden pflegt." Sprichts und verschwindet Türeknallend in der Küche.

09:22 Uhr: Reumütig will Sam in die Küche kriechen, um nach einem Kehrbesen und einigen Kopfschmerztabletten Ausschau zu halten. Dort trifft er auf einen quietschfidelen Andy. "Na Alter, feine Feier gestern, oder?" Für Sam muss es ungefähr so geklungen haben: "NA ALTER, FEINE FEIER GESTERN, ODER?" "Geht das vielleicht auch ein bisschen leiser und warum bist du überhaupt so fit?", ächzt Sam. "Kennst du nicht die goldene Säuferregel ´Nach dem Saufen Wasser trinken, sonst den nächsten Tag Dir kannst ab du schminken`". Sprichts und grinst selbstverliebt.

11:26 Uhr: Knappe 2 Stunden hat es gedauert bis Sam dem Chaos einigermaßen Herr geworden ist und wenigstens das Gröbste Unheil beseitigt hat. Im Wohnzimmer trifft er Yasmin, die für die Wochenaufgabe lernt. "Na mein Ärmster. Du siehst heute aber nicht annähernd so gut aus wie sonst", sagt sie. "Mir geht’s auch beschissen und ich weiß von gar nichts mehr." "Guck mal, ich habe Dir ein paar Berlin-Chemie Kopfschmerz-Killer besorgt. Soll ich Dir vielleicht noch ein bisschen die Schläfen massieren?" Sprichts, zieht Sam auf Sofa und fängt auch schon an.


14:44 Uhr: Schon seit einigen Stunden sitzt Claire am Schweinegehege und redet auf die Ferkel ein. Besonders eines scheint es Ihr angetan zu haben. Sie nennt es immerfort ´Sämchen´. "Du bist noch so klein und unschuldig und weißt ja gar nicht wie schlimm diese Welt ist und was sich Menschen und Tiere so gegenseitig antun. Du hast es noch gut. Aber schon bald wirst auch du die erste große Enttäuschung..."
Und so weiter und so fort.

15:12 Uhr: Sam ist schon lange wieder eingeschlafen. Er schnarcht auf dem Sofa und brabbelt ab und zu etwas unverständliches. Yasmin lernt wie eine Besessene und scheint es allmählich wirklich drauf zu haben.

17:55 Uhr: Andy, der den bisherigen Tag damit verbracht hat, jeder Kamera mitzuteilen, wie gut es ihm gehe, kommt in den Garten und setzt sich zu Claire. "Mit wem redest Du denn da? Hier ist doch niemand?" "Na mit dem Ferkel", antwortet Claire und deutet auf ´Sämchen´. "Aber das ist doch im Schweinehimmel. Hast du das nicht gemerkt?" Und tatsächlich, das Ferkel hat sich schon seit Ewigkeiten nicht gerührt und macht auch sonst nicht den lebendigsten Eindruck. Claire stürzt weinend auf ihr Zimmer.

18:01 Uhr: Sam ist durch den Lärm, den Claire, während sie durchs Wohnzimmer gerannt ist aus seinem halbkomatösen Zustand aufgewacht. "Was´n nun schon wieder?" Yasmin begleitet ihn in den Garten. Sie stützt ihn, denn sonderlich sicher sieht Sams Gang nicht aus. "Ein Schwein ist tot, ein Schwein ist tot." Andy scheint heute nicht unbedingt viel für seine Lieblinge zu empfinden. Er nimmt es am kleinen Ferkelschwänzchen und schleudert es in hohem Bogen auf den Komposthaufen. "Na toll, wenn die Rumsterberei hier so weitergeht, wird es wohl bald ganz schön stinken hier", lautet Yasmins Kommentar.

20:34 Uhr: Sam scheint inzwischen realisiert zu haben, dass es um seine Beziehung zu Claire nicht zum Allerbesten steht. Zögernd klopft er an die Schlafzimmertür, hinter der ein leises Schluchzen zu vernehmen ist. "VERPISS DICH!!!", lautet die Antwort.

21:00 Uhr: "Claire hat sich eingeschlossen", jammert Sam im Wohnzimmer. "Na dann werden wir wohl auf der Wohnzimmercouch schlafen müssen". "Wieso wir? Und was ist mit dem Männerschlafzimmer?" "Also ich möchte eine weiche Unterlage und das Männerschlafzimmer ist immer noch voller Kotze." "Wa...", beginnt Sam bricht aber ab, zuckt ratlos mit den Schultern und lässt sich auf die Couch fallen. Sekunden später schläft er schon wieder.

Worte der Bewohner

Sam (10:34) : „Mir ist sooooo übel!“

Andy (11:22): „So ein Tag, so wunderschön wie heute. Bin ich fit!!!“

Claire (13:22): „Was fällt der Schlampe eigentlich ein? Die baggert auch jeden an, der gerade verfügbar ist. Und Sam.....nein, da fällt mir wirklich nix mehr ein.“

Yasmin (15:44): „Den Sam krieg ich auch noch rum. Und wenn es das letzte ist, was ich hier tue.“
dieser Tag
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Guten Morgen, lieber Sam!
Andy geht es richtig gut...
Claire textet die armen Ferkel zu.
Yasmin lernt - und Sam schnarcht.

 

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