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Worte der Bewohner
Mittwoch, 23.04.2003

04:46 Uhr: Nanu? Damit hat keiner gerechnet. Um diese unchristliche Uhrzeit passieren im Herrenschlafzimmer unchristliche Dinge. Wolfgang scheint sich in der letzten Zeit heimlich einen Alkoholvorrat gehamstert zu haben. Er sitzt auf seinem Bett, hat eine Flasche Sekt in der Hand, starrt an die Wand. Unter seinem Bett liegt eine leere Flasche Wein. 1,5 Liter Billig-Sangria.
"Du Mist-Transe, ey", hört man ihn murmeln. "Du bist echt der mit Abstand Dämlichste im Haus hier", er trinkt einen Schluck und verzieht das Gesicht. "Und Deine Konkurrenz ist groß: Ein Geisteskranker und ein riesiges, fettes, stinkendes Schwein... Aber Du, Transe, Du bist der Mieseste hier drin. Jetzt gib Deiner Yasmin schnell noch einen Kuss. Denn gleich ist bei Euch Achterbahn!"

05:02 Uhr: Wolfgang läuft in stark alkoholisiertem Zustand zu Höchstleistungen auf: Von der Couch, auf der Andy und das Schwein liegen, baut er aus Möbeln und Koffern eine Schneise zur Tür des Frauenschlafzimmers. Leise öffnet er die Tür. Voller Genuss, doch mit einem gewissen Wahnsinn in den Augen, steckt sich Wolfgang eine Zigarette an. Er sucht sich eine Kamera, schaut hinein und sagt "Sorry Bettina, nur diese eine Fluppe. Ich fang's nicht wieder an".
Als die Zigarette halb abgebrannt ist, stellt sich Wolfgang einen guten Meter neben das schlafende Ungetüm. Er zielt kurz und schnippt die brennende Zigarette auf den Rücken des Schweins.
Mit einem unglaublichen Schrei wird dieses wach und rast verstört die Schneise entlang ins Frauenschlafzimmer. "Aaaaaarschgeigen!" brüllt Wolfgang hinter ihm her, vergisst aber nicht, die Tür hinter dem rasenden Schwein zu schließen und die Schneise aus Möbeln und Koffern wieder abzubauen.

05:14 Uhr: Fazit des Attentats: Das Schwein liegt erschöpft auf Claires Bett und schläft. Die 4 Bewohner sehen etwas unsortiert aus. Yasmin und Sam haben wohl am meisten abbekommen - Sams Ellenbogen ist zerkratzt und er hat einen ordentlichen Stoß in die Hüfte bekommen. Yasmin ist in dem Tumult mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen und tropft aus einer kleinen Platzwunde. Claire und Micha haben alles ohne größere Schäden überstanden. Das Schlafzimmer, in dem nur noch die beiden Betten so halbwegs an dem Ort stehen, an dem sie bereits gestern Abend standen, wird evakuiert. Hinter dem schlafenden Tier wird die Tür geschlossen. Micha und Sam rücken die Couch mit dem fest schlafenden Andy drauf gegen die Tür.
Die vier Bewohner gehen ins Männerschlafzimmer, doch kann keiner mehr so richtig gut schlafen. Wo ist eigentlich Wolfgang?
Er schläft im Garten.

10:43 Uhr: Frühstück. Alle 6 Bewohner nagen an trockenem Weißbrot. So langsam werden die Vorräte knapp und keiner weiß, wann es Nachschub gibt.
Claire starrt Wolfgang bohrend an: "Willst Du gar nicht wissen, warum wir aussehen wie Penner?" "Nö", sagt Wolfgang, "das hat mich beim Einzug interessiert. Jetzt nicht mehr." "Du Arsch ey", schreit Yasmin. "Du hast uns den Eber ins Zimmer gejagt. Du Du Du!" "Eber? Welchen Eber?", fragt Wolfgang gelangweilt. Da ergreift Micha Yasmins Hand "Das ist ein weibliches Tier, Yasmin." - "Hey Transe!", Wolfgang steht auf und stemmt die Arme auf den Tisch "Seit wann machst ausgerechnet Du da ne Trennung zwischen den Geschlechtern? Hä? Vielleicht ist es ja ein Eber im Körper einer Sau! So, ich bin im Garten."

14:32 Uhr: "Mann, das ist hier langsam echt hitzig mit Wolfgang", sagt Claire bei einer gemütlichen Runde im Garten, der nur Andy und Wolfgang fernbleiben. Andy liegt nämlich immer noch auf der Couch, die an die Tür geschoben wurde und Wolfgang hat sich beim Anblick der vier Bewohner Richtung Badezimmer verabschiedet.
"Der ist voll eifersüchtig auf Dich, Micha", nuschelt Sam. Micha wird rot. Da nimmt ihn Yasmin in den Arm und geht ihm unters T-Shirt. Sie holt einen Schaumstoff-Tennisball hervor, schaut ihn sich an und sagt dann: "Micha, Du hast wundervolle Brüste." Gelächter, auch Micha versteht den Spaß.

19:06 Uhr: Noch immer sitzt die Runde im Garten und genießt den Frühsommer. Noch immer schläft Andy, Wolfgang liegt ebenfalls schon in seinem Bett.
Micha beugt sich vor, schaut ins Wohnzimmer und stellt seine These auf: "Der Andy ist eventuell verstorben", und kichert. Claire steht auf, geht zu Andy und fühlt seinen Puls. "Neee, der lebt." "Der muss doch noch ins Sprechzimmer!" brüllt Sam von draußen, steht auf, latscht betont lässig zur Couch, nimmt Andy auf die Schulter und schleppt ihn ins Sprechzimmer. Auf dem Rückweg entfernt er die Couch von der Tür zum Schlafzimmer und sieht hinein: Das Schwein hat sich beruhigt und latscht etwas unglücklich dreinblickend ins Wohnzimmer. In diesem Moment löst sich die Terrassengruppe auf und verschwindet ins schweinelose Schlafzimmer. Tür zu!

23:02 Uhr: Nur ein kurzes Bild zur Nacht: Wolfgang: alleine im Männerschlafzimmer, Andy: pennt im Sprechzimmer, Rest: liegt in bewährter Formation im Frauenschlafzimmer. Das Schwein: frisst in der Küche die Vorräte komplett weg. Es gibt nichts mehr zu essen!

Worte der Bewohner

Sam (09:35 Uhr): "Scheiße mann, ich bin ja eigentlich immer die Ruhe selbst, aber wenn so'n 500 Kilo-Schwein auf mich zugerannt kommt, dann kommt auch bei mir so ein bisschen was wie Panik auf. Keine Ahnung, ob der Wolfgang dahinter steckt... Ich denke nur, er will hier nicht mehr drin sein, und deshalb, liebe Leute, schenkt ihm die Freiheit."

Claire (09:59 Uhr): "Der Sam hat ja wahrscheinlich genau das selbe gesagt: Wolfgang muss hier raus. Das Schwein kann nichts dafür, dass es so ist. Wolfgang schon. Entweder der ist bald weg, oder ich schnapp mir Sam und verlasse das Haus!"

Wolfgang (10:13 Uhr): "Na? Wurde sich hier schon kräftig ausgeheult? Uuuh, ein Schwein, ein Schwein... so ein böses, böses Schwein... Oder hat Clairechen wieder von Tierschutz gefaselt und den Sam weiter hynotiesiert, sodass der sowieso jeden Scheiß nachquatscht? Gestern hatte ich ja irgendwie gar keinen Bock mehr. Aber langsam macht das Projekt wieder Spaß."

Micha (14:57 Uhr): "Hmmm, ich bin irgendwie schon ein bisschen traurig, dass ich der einzige bin, für den sich außerhalb des Hauses niemand zu interessieren scheint. Was soll's? Hier im Haus hab ich jetzt echte Freunde. Die Yasmin ist mir ja eben sogar an die Wäsche gegangen... Hui, das war eine Freude! Ach ja, und dann war da noch die Schweine-Attacke... die fand ich nicht besonders tutti."

Yasmin (17:26 Uhr): "Ich fühl mich total dran Schuld, dass der Wolfgang so abgeht. Aber tut mir leid. Jetzt kann ich erst recht nichts mehr mit ihm anfangen... Die Micha ist süß. Wär mal so'n Kompromiss für mich zwischen Hetero- und Homosexualität. Ich find Frauen ja sonst sehr uninteressant, aber ich glaube, die Micha hat noch irgendwo ein echtes Argument zu hängen..."

Andy (ab 19:07 Uhr): "zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz..."
Regie (immer wieder): "Andy? ANDY!!!"
Andy (immer wieder): "zzzzzzzzzzzzzch ch ch zzzzzzzzz"
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Wolfgang trinkt sich Mut an.
...das arme Schwein
Frühstück
Sam befreit das Schwein.
die letzten Vorräte......

 

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