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Tag 16

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Worte der Bewohner
Montag, 21.04.2003

8.30 Uhr: Wolfgang schreckt aus dem Schlaf auf und findet sich auf dem Sofa wieder. Nach ein paar Sekunden fällt ihm wieder ein, dass sie ja gestern Andy aus dem Verkehr ziehen mussten. Jetzt klingt alles friedlich im Sprechzimmer. Er beschließt, mal nach dem rechten zu sehen und schiebt das Sofa zur Seite. Im Zimmer sieht er Andy friedlich im Sessel schlafen. "Hey Kamerad, wieder alles klar bei dir?" rüttelt er an Andy, der sofort fit ist. "Ja, was für ein schöner Tag, lobet und preiset den Herren, denn er ist heute auferstanden!" Sichtlich beruhigt, dass heute wohl wieder ein klerikaler Tag ansteht, lässt er Andy das Zimmer verlassen.

8.45 Uhr: Andy schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: "Ach, wie sieht´s denn hier aus? So können wir doch unmöglich den Herren in unseren vier Wänden empfangen!" Sofort beginnt er mit dem Aufräumen. Wolfgang legt sich noch ein bisschen ins richtige Bett.

10.00 Uhr: Langsam findet sich die Wohngemeinschaft zum Frühstück auf der Terrasse ein, denn heute ist ein sehr schöner Tag. Am schön gedeckten Tisch sieht man recht gestresste Gesichter, die nicht wirklich mit Andy die Ereignisse vor fast 2000 Jahren diskutieren wollen. Aber trotzdem scheinen alle erleichtert, dass Andy wieder so friedfertig ist. Sam tuschelt zu Micha: "Sag mal, wann hat eigentlich der Rudolph Hess Geburtstag? Da werde ich mein Zimmer auch bei Marschbefehl nicht verlassen!" Micha lächelt gequält.

10.30 Uhr: Ein Knistern läuft durch die Lautsprecher, als sich eine wohlbekannte Stimme in entspanntem Ton meldet: "Guten Morgen, liebe Bewohner!" Andy fällt auf die Knie und betet. "Die erste Wochenaufgabe habt ihr ja schon gelöst. Unsere Tontechniker haben versucht, das Beste aus dem Material, was ihr uns angeboten habt, zu machen. Ab Dienstag steht die Single im Handel und dann werden wir mal sehen, ob ihr dafür eine Belohnung verdient habt…" Eine Mischung aus Stolz und Freude steht jetzt in den Gesichtern der Künstler. "Aber macht euch nicht zuviel Hoffnung, die Vorbestellungen waren eher zögerlich."

10.35 Uhr: "Und hier die nächste Aufgabe: Ihr bekommt ein Haustier!" Nach ein paar Momenten der Stille meldet sich Wolfgang zu Wort: "Na, und was ist jetzt die Aufgabe?" "Das war die Aufgabe!" Sie sehen sich gegenseitig verwundert an.

10.40 Uhr: "Ach, und noch was, uns ist aufgefallen, dass gestern nur zwei von euch in der Sprecherkabine waren." "So, jetzt kommt´s!" schreit Claire mit leicht hysterischen Unterton. "Die beiden, die in der Sprechkabine waren, dürfen von euch nächsten Sonntag nicht nominiert werden!" Sam springt auf: "Aber ihr müsst doch die Begleitumstände berücksichtigen!" Doch die Stimme ist weg. Wolfgang brüllt genervt: "Aber so werden wir den Psycho doch nie los!" und geht in den Garten zu den Fitnessgeräten, nicht ohne vorher den Stinkefinger in eine Kamera gehalten zu haben: "Ihr könnt uns doch alle mal!"

12.30 Uhr: Eher schmollend haben die Bewohner den Vormittag verbracht, doch beim Mittagessen kommt schon eine gewisse Vorfreude auf den neuen tierischen Mitbewohner auf. "Was die uns wohl schicken werden? Hoffentlich eine Katze, ich liebe Katzen!" meint Claire. Micha: "Schätzchen, so wie die drauf sind, wird das wohl eher ein Reptil!"

15.30 Uhr: Durch das Haus tönt Yasmins Stimme "Iiiii", als sie die Sprecherkabine betreten will. "Oink Oink" - wie von der Tarantel gebissen, schießt eine ausgewachsene Sau ins Wohnzimmer und läuft im Kreis. Es fallen Stühle, Gläser und Tische. Schützend stellt sich Wolfgang vor den Fernseher, während die Mitbewohner versuchen, das Tier einzufangen.

16.05 Uhr: Die Bewohner haben es aufgegeben, das Tier zu bändigen. Von außen sehen sie der Sau beim Umpflügen des Wohnzimmers zu. Nur Wolfgang hält vorm Fernseher die Stellung. Doch Andy betritt nun nach Beendigung seiner morgendlichen Andacht durch die Küchentür das Wohnzimmer. Sofort wird das Tier lammfromm und lässt sich von Andy hinter den Ohren kraulen. Langsam trauen sich die anderen ins Wohnzimmer.

17.30 Uhr: Micha kommt aus der Sprecherkabine: "Schaut mal, was ich noch gefunden habe!" Er hält ein Videotape mit der Aufschrift "Vom Umgang mit Schweinen" in die Höhe. Begierig reißt Wolfgang ihr es aus der Hand.

21.30 Uhr: Die Sau hat es sich in Wolfgangs Bett gemütlich gemacht. Sie scheint das Schlafzimmer der Männer als ihr neues Zuhause zu betrachten. Als Wolfgang und Sam ihr Zimmer betreten wollen, werden sie von einem lauten Knurren davon abgehalten. "Na klasse, und wenn ich eines Tages mal wieder meine Unterhose wechseln will, soll ich dann der dummen Sau ihr Kopfkissen wegnehmen?!" Die Koffer und Schränke sind durchwühlt, das Tier scheint sich aus der Wäsche der Jungs eine schöne Kuhle gebaut zu haben.

22.30 Uhr: Die Schlafaufteilung ist mächtig durcheinander gewirbelt. Sam hat sich Gudruns Bett geschnappt, Claire schläft wieder in ihrem eigenen - sie scheint bei der ganzen Aufregung der letzten Tage ihren Entschluss, nicht mit Micha in einem Zimmer zu nächtigen, vergessen zu haben. Wolfgang hat sich wie letzte Nacht das Sofa unter den Nagel gerissen. Zum fünften Mal inzwischen lässt er die neue Videokassette laufen. Andy hat es sich in seinem eigenen Bett neben dem Schwein gemütlich gemacht.

Worte der Bewohner

Andy (6.45 Uhr): "Ach menno, ich bekomm die Tür nicht auf. Und das ausgerechnet am Ostermontag."

Sam (9.45 Uhr): "Heute scheint es ja wieder ein bisschen friedlicher zu werden. Ist ganz gut so. Ich glaube, den Andy sollten wir wirklich raus wählen. Helft ihr uns da draußen?"

Micha (12.45 Uhr): "Hey Kinder, da habt ihr euch von der Regie ja wieder was schönes ausgedacht. Na, ich hoff´ mal, ihr schickt uns nicht ein Krokodil oder so. Aber was soll´s, dann mache ich mir halt ne Handtasche draus."

Yasmin (15.29 Uhr): "Na, wen haben wir denn da? Iiiiiii..."

Claire (18.45 Uhr): "Regie, da habt ihr euch ja wieder was feines ausgedacht. Das ist eine ganz große Sauerei, das ist Tierquälerei! Wenn ich draußen bin, gibt´s ne fette Anzeige. Da könnt ihr euch schon mal drauf einstellen!"

Wolfgang (20.45 Uhr): "Wenn die dumme Sau glaubt, sie könne sich mit mir anlegen, wird sie wohl recht bald in der Pfanne landen!"
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Wolfgang befreit den Andy.
Iiiiiiii! - Ein Schwein!!!
Der neue Bewohner schaut sich um...
Da haben sich ja Zwei gefunden!
Hopp, ins Bettchen.

 

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