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Tag 1

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Worte der Bewohner
Sonntag, 6.4.2003

Intro: Nach der Live-Sendung zum Einzug der Bewohner in das FK7-Haus müsst ihr Euch ab jetzt daran gewöhnen, dass die Tagesberichte immer mit einem Tag Verzögerung veröffentlicht werden. Die FK7-Tage beginnen mit dem Aufstehen der Bewohner und enden mit dem Schlafengehen.
Im heutigen Tagesbericht erfahrt ihr, was gestern nach unserer Live-Sendung vom Einzug noch alles so los war im Haus.

20:34: Wolfgang, Andy und Joachim richten sich in dem Schlafzimmer der Männer ein. Zwei mit Kopfbedeckung und einer mit blondierten Haaren. Das kann ja heiter werden. "So, dann wollen wir mal zu den Frauen Sekt trinken gehen", sagt Wolfgang und geht vor, ohne einen der anderen beiden abzuwarten. Sie sehen ihm nach und packen weiter wortlos aus.

20:34: Bei den Frauen geht die Tür auf, Micha kreischt und lacht. "Ich bin in Unterwäsche, Du."
Auch Gudrun hat gerade Unterwäsche in der Hand. Sauber gestapelt legt sie die champagnerfarbene Wäsche in den Schrank und starrt dabei die ganze Zeit Micha an. Was ist das in ihrem Blick? Ekel? Neugierde?
"Meinst Du, ich hätte noch nie 'n nackten Mann gesehen? Höhö", schnauft Wolfgang.
"Also erstens, ist der nicht nackt und zweitens möchte er gerne als Frau angesehen werden", heißt es da von Claire, dem Nesthäkchens des Hauses.
"Warum sagst Du dann 'er'?", fragt Wolfgang.
Yasmin kreischt auf: "1:0 für Dich, Carsten ...äh Wolfgang."

Gudrun, die seit dreißig Minuten kein Wort gesagt hat, murmelt irgendetwas in der Art, dass auch sie noch nicht alle Namen kann. Yasmin flüstert Wolfgang ins Ohr: "Is ja auch kein Wunder, wenn sie nur ihre Schlüpper anlacht." Gudrun geht in den Garten, obwohl es nicht gerade warm draußen ist und obwohl dort niemand ist - nein - weil dort niemand ist und setzt sich auf die Bank. Drinnen sorgt vor allem Yasmin für Lautstärke:

"Nee, oder? Was ist das denn für ne schreckliche Wand?", Yasmin zeigt auf die Graffitti-Wand - "Das ist ja widerlich, wir sind hier doch nicht in der U-Bahn.". "In der U-Bahn herrscht ja auch Rauchverbot, Yasi.", grinst Wolfgang. "Pass mal auf, ich kann das nich ab, wenn ich Yasi genannt werde. Rauchst Du nicht?" "Weiß ich nicht, ich wollte hier im Haus anfangen, eigentlich. Höhö"

20:45: Weil nun zum einen die völlig unterkühlte Gudrun aus dem Garten wieder zurück gekommen ist und zum anderen auch endlich Sam und Andy im Frauenschlafzimmer stehen, sind nun alle beisammen. Micha und Yasmin sind wieder ausreichend bekleidet.
Stille im Raum, man schaut sich an, Yasmin grinst, Gudrun nicht.
Joachim bricht schließlich das elendige Schweigen: "Boah, riecht dat nach Plastik hier, Junge, Junge... Alles Plastik hier? So vom Geruch, nich?" Er grinst Andy an, der mit zittriger Stimme unsicher antwortet: "D-da mü-mü-mü-müss-müssen w-w-wir schn-schnnnn-schnell alles v-vollrau-vollrauchen." Joachim starrt ihn an: "W-W-W-Wir? Is dat ne Internetadresse? Haaarrrrhaarrr, hastn Sprachfehler, Junge, was? Is nich schlimm. Find ich nich schlimm, stört nich."
Andy rutscht auf dem Sofa mit stocksteifer Haltung hin und her, wirkt sichtlich verspannt. "Ich sch-totter s-s-s-seit i-i-i-i-ich geb-b-b-b-oren b-b" Da steht Joachim auf und schlendert Richtung Klo. "BIIIIN!" schreit Andy ihm hinterher.

Alles schaut ihn irritiert an. Joachim ist wieder zurück und berichtet dem verstummten Rest "Leute: Zwei Sachen: erstens: Der Typ ist in Ordnung, der stottert, der is aber in Ordnung, der stört nich, der ist echt in Ordnung." PLOPP, seine Bierflasche ist auf. "Nee, halt DREI Sachen: Zweitens: PROOOST!" Alle stoßen an, wieder Riesenlärm. Dumm für Joachim: Keiner will mehr Punkt drei hören - Punkt drei ist wichtig: Deshalb schnappt er sich irgendjemanden:
Gudrun, schon etwas älter: "Drittens Du, ich heiße Joachim - in meinem Pass steht Joachim. Stört mich. Seh ich aus wie'n Joachim?" Gudrun weiß auf diese Frage keine Antwortet und lächelt nervös, will aus diesem Gespräch raus. "Freunde nennen mich Sam, passt besser, find ich voll in Ordnung den Namen."Gudrun mustert ihn für eine kurze Zeit, hebt ihr Bierglas zum Anstoßen und verkündet lächelnd: "Ich bin Gudrun - für Freund und Feind." - "Cool", sagt der Mann, der nun nur noch Sam genannt werden will.

22:14: Der Sekt entfaltet seine volle Wirkungspracht: Micha steht auf dem Tisch, längst schon wieder in Dessous und gröhlt "Oh when the saints go marchin' in" - der Rest sitzt um ihn herum und klatscht.

22:17: Micha kommt ins Wanken und fällt vom Tisch direkt in Yasmins Brüste, die dadurch für kurze Zeit freigelegt werden. Alles jubelt. Na gut, es jubeln nur die Kerle und Yasmin selbst. Claire und Gudrun tauschen Blicke aus.

22:59: "Also, mir ist das hier alles zu blau eingerichtet. Ist nicht so meine Farbe", nörgelt Claire, die übrigens nur ein Gläschen Sekt getrunken hat, somit noch relativ nüchtern ist.
"Die Betten sind geil", ergänzt Sam, "Find ich voll in Ordnung, die Scheiß-Betten" - "Scheiß-Betten? Wieso, ich denk, Du findst die gut?" "Clairchen, ich liieebe diese Scheiß-Betten sogar."

00:03: So langsam kehrt erstmals Ruhe ein im Container. Alle schlafen, nur Gudrun und Andy sitzen noch beieinander und reden ein Stündchen. Andy war mal Busfahrer in Antwerpen, findet Gudrun heraus, außerdem ist sein Sprachfehler komplett verschwunden - vielleicht liegt's am Sekt...

Worte der Bewohner

Claire (20:17): "Hmmm, ich weiß noch nicht. Ich bin noch nicht so überzeugt hier. Ich glaube, dass mir in unserem Frauen-Zimmer ne schwere Zeit bevor steht. Die Yasmin macht einen voll krassen Eindruck, also nicht so positiv, meine ich. Der... äh, die Micha - naja, die ist so'n Stimmungstyp... Stimmungsmädel, das kann noch ganz gut werden. Hoffe ich.
Ansonsten geht's mir gut. PEACE!"

Andy (20:29): "Ich heiße Andreas. Ja, was soll ich sagen. Viel ist nicht passiert. Mir ge-ge-ge-ffffff-f-fällt d-d-d-as H-Haus."

Gudrun (20:42): "Ich bin eben mal im Garten gewesen [Pause], weil das da drinnen echt anstrengend ist mit dieser Rothaarigen und dem Transsexuellen. Das sollte jetzt nicht böse gemeint sein, dass ich da weg bin. Ich musste da einfach weg - für mich alleine sein. Nach nicht mal drei Stunden hier. Naja, morgen sieht die Welt anders aus."

Sam (21:30): "Geil hier, macht voll Laune, das ist hier echt mal so voll in Ordnung - hab mir das Haus n bisschen anders vorgestellt, aber hey mann, is in Ordnung hier drin. Besser als draußen, wa? Nee, hier auch die Olle da, ne? Die Omma. Ey, die is ja irgendwie auch voll abgeflasht - ey mit der rauch ich hier noch mal eine. Ansonsten sind hier schon so'n paar Langweiler eingecheckt. Die Jungs müssen auch noch n bisschen auftauen, speziell der Stotterheini - was's eigentlich los mit dem? Is der in Ordnung? Ach ja, mann, ihr sprecht ja nich mit mir, ich muss ja hier voll alleine reden, ey. Na denn - bis morgen."

Wolfgang (21:43): "Ich war ja echt gespannt, wie die Frauen hier so aussehen... [Rückt ganz nah an die Kamera und flüstert] Die Rothaarige....yuuuuuu.... Na, also das ist schon mal ganz wunderbar. Dass hier so'ne Alte rumhopst, hätt ich jetzt nicht unbedingt erwartet und das mit der Transe ist ja auch wieder nur Quotenmache, aber sonst wird der Laden hier schon laufen."

Micha (22:03): [stark alkoholisiert, deshalb sehr tuntig und mit Zigarette im Sprechzimmer] "Hi hi, ich hab jetzt total vergessen, dass ich hier noch nominieren muss... äääh, sprechen muss. Nominieren tun wir ja erst irgendwann. Hi hi.... Darf ich da eigentlich doppelt nominieren? So einmal als Mann, verstehste... Hi hi, und denn nochma als Frau? Geht das? Ach scheiße, ich hab so viel von diesem Tröpfchen im Köpfchen, ich kann jetzt nichts Tolles sagen. Doch: Lustig ist das hier! Ich hoffe, der Abend ist noch lang."

Yasmin (22.04): "Boah, war eben diese Transe hier drin? [lacht] Das stinkt ja voll weibisch... Okay, also, ich hab Spaß, den Wolfgang, den kenn ich glaube ich vom Casting. Na, und der Sam, der ist auch ganz [lächelt dümmlich] nett. Ich seh da ein Problem mit Gudrun, die ist einfach viel zu alt fürs Haus. Sonst komm ich erstmal mit allen klar."
dieser Tag
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Yasmin beschwert sich über die gar grässlich bemalte Wand.
Der fk7-Garten hat mit Gudrun seinen ersten Besucher.
Andy muss einiges von seinem Mitbewohner und Sitznachbarn Sam ertragen.
1. Der Andy is echt O.K.!
2. Nennt mich Sam !
Gudrun hebt ihr Glas. Na denn Prost!
Micha kippt - die Männer jubeln

 

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